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Vergleich · 7. November 2026 · 3 Minuten Lesezeit

Dealfront heißt wieder Leadfeeder: was sich 2026 geändert hat

Aus Leadfeeder und Echobot wurde 2023 Dealfront, seit 2026 heißt die Plattform wieder Leadfeeder. Was sich geändert hat und was Nutzer prüfen sollten.

Zeitleiste: 2022 Zusammenschluss von Leadfeeder und Echobot, 2023 Start als Dealfront, 2026 Umbenennung in Leadfeeder
Grafik: Whovisit · Grafik groß ansehen

Wer nach Dealfront sucht, landet heute bei Leadfeeder. Das ist kein Fehler im Suchergebnis. Der Anbieter hat seine Plattform 2026 umbenannt. Für Nutzer und für alle, die gerade ein Werkzeug zur Besuchererkennung auswählen, ist die Geschichte dahinter hilfreich: Sie erklärt, warum Funktionen, Verträge und Datenquellen unter wechselnden Namen auftauchen.

Wir sind selbst Anbieter in diesem Markt. Dieser Artikel beschränkt sich deshalb auf Angaben, die der Anbieter selbst oder die Fachpresse veröffentlicht hat. Die Quellen sind verlinkt.

Die Namen im Zeitverlauf

ZeitpunktWas geschahQuelle
Sommer 2022Leadfeeder und Echobot schließen sich zusammen, Great Hill Partners investiert 180 Millionen EuroDaily Research News
April 2023Beide treten gemeinsam als Dealfront aufPressemitteilung über Cision
Frühjahr 2026Die Plattform heißt wieder Leadfeeder, die Firma bleibt die Dealfront Group GmbHLeadfeeder: Dealfront ist jetzt Leadfeeder

Leadfeeder war ursprünglich ein Werkzeug, das Firmen hinter Website-Besuchen zeigt. Echobot kam aus Karlsruhe und lieferte Firmendaten und Vertriebsrecherche. Dealfront sollte beides als eine Plattform verkaufen. Mit der Umbenennung 2026 stellt der Anbieter wieder die Website-Besuche in den Mittelpunkt.

Zur selben Gruppe gehört übrigens auch die WiredMinds GmbH mit ihrem Produkt LeadLab. Das steht im Impressum von WiredMinds. Wer zwei dieser Anbieter vergleicht, vergleicht also unter Umständen Produkte derselben Unternehmensgruppe.

Was sich laut Anbieter geändert hat

Auf seiner Seite zur Umbenennung beschreibt der Anbieter den Schritt als neuen Namen für dasselbe Produkt und dasselbe Team. Zugangsdaten und gespeicherte Daten bleiben erhalten. Einige Funktionen heißen anders:

  • Promote heißt jetzt Campaigns.
  • Target heißt jetzt Companies.

Außerdem nennt die Seite eine Testphase von 14 Tagen und danach einen kostenlosen Lite-Tarif. Preise, Vertragslaufzeiten und den genauen Funktionsumfang der Tarife sollten Sie direkt beim Anbieter nachlesen. Solche Angaben ändern sich häufiger als Namen.

Was Bestandskunden jetzt prüfen sollten

Eine Umbenennung ändert selten etwas an der Technik. Sie ist trotzdem ein guter Anlass, ein paar Unterlagen auf den aktuellen Stand zu bringen:

  1. Datenschutzerklärung. Steht dort noch der alte Name? Nennen Sie den Dienst so, wie er jetzt heißt, damit Besucher ihn wiederfinden.
  2. Cookie-Banner und Tag Manager. Prüfen Sie, ob der Dienst in Ihrem Banner unter dem richtigen Namen und in der richtigen Kategorie steht. Wie das Zusammenspiel grundsätzlich funktioniert, beschreibt Einwilligung oder berechtigtes Interesse: so entscheiden Sie.
  3. Auftragsverarbeitungsvertrag. Vertragspartner bleibt laut Impressum die Dealfront Group GmbH. Lassen Sie sich bei Bedarf die aktuelle Fassung und die Liste der Unterauftragnehmer schicken.
  4. Interne Anleitungen. Vertrieb und Marketing suchen nach Menüpunkten. Wenn die Anleitung „Target“ sagt und das Menü „Companies“, kostet das jeden Tag ein paar Minuten.

Wenn Sie gerade auswählen

Für die Auswahl spielt der Name kaum eine Rolle. Wichtiger sind Fragen wie: Erkennt das Werkzeug Firmen oder auch Personen? Wird die IP-Adresse gespeichert? Lädt das Skript erst nach Einwilligung? Wo laufen die Server? Eine vollständige Liste finden Sie in Besuchererkennung vergleichen: 12 Kriterien für die Auswahl.

Wenn Sie sehen wollen, welche Anbieter es außerdem gibt, hilft Anbieter für Besuchererkennung: Leadfeeder, SalesViewer und Co.. Und wer vor einem Wechsel steht, findet die Schritte für einen Umstieg ohne Datenlücke in Alternative zu SalesViewer, Leadfeeder und Co.: so gelingt der Wechsel.

Häufige Fragen

Gibt es Dealfront noch? Als Firmenname ja: Die Dealfront Group GmbH steht weiterhin im Impressum. Als Name der Plattform wird jetzt Leadfeeder verwendet.

Muss ich mich neu anmelden? Laut Anbieter bleiben Zugangsdaten und Daten erhalten.

Ist Echobot noch ein eigenes Produkt? Echobot ist in Dealfront aufgegangen. Welche früheren Echobot-Funktionen heute in welchem Tarif stecken, beschreibt der Anbieter auf seinen Produktseiten.

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