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Vergleich · 7. November 2026 · 5 Minuten Lesezeit

Leadinfo Alternative: Optionen und Folgen der Übernahmen

Leadinfo Alternative gesucht? Was die Übernahmen von CANDDi und Visitor Queue für Kunden bedeuten und welche Anbieter je nach Bedarf infrage kommen.

Zeitleiste mit zwei Übernahmen durch Leadinfo, Juni 2025 und Januar 2026, darunter die Frage, was Kunden prüfen sollten
Grafik: Whovisit · Grafik groß ansehen

Leadinfo ist in den vergangenen anderthalb Jahren durch Zukäufe gewachsen. Im Juni 2025 kam das britische CANDDi dazu, im Januar 2026 das kanadische Visitor Queue. Wer eines dieser Produkte nutzt oder Leadinfo selbst einsetzt, fragt sich zu Recht, was das bedeutet. Auch ob eine Alternative sinnvoll ist, lässt sich klären. Dieser Artikel fasst zusammen, was die Anbieter selbst veröffentlicht haben, benennt, was offen ist. Zuletzt ordnet er Alternativen nach Bedarf ein. Er bewertet Leadinfo nicht und stellt keine Vermutungen über Absichten an.

Was bei Leadinfo passiert ist

CANDDi. Leadinfo gab die Übernahme des in Manchester ansässigen Anbieters am 16. Juni 2025 bekannt, der Blogbeitrag erschien am 4. Juli 2025. Den Preis nennt die Mitteilung nicht. Leadinfo schreibt, man wolle die Kunden von CANDDi weiter betreuen und ihnen langfristig mehr aus ihren Daten ermöglichen. Was mit dem Produkt selbst geschieht, sagt die Mitteilung nicht (Mitteilung von Leadinfo).

Visitor Queue. Die Übernahme des kanadischen Anbieters wurde am 20. Januar 2026 gemeldet. Leadinfo wird dort als Marke von team.blue mit Sitz in Rotterdam beschrieben. Genannt werden ein „reibungsloser Übergang“ mit Erhalt von Support und Produktkontinuität. Zu Preisen, Vertragsbedingungen und der Zukunft der Marke macht die Meldung keine Angaben (Bericht auf Pulse 2.0). Beim Abruf am 7. November 2026 leitete die Adresse visitorqueue.com mit einer dauerhaften Weiterleitung auf leadinfo.com um.

Was das für Kunden heißt

Aus den Mitteilungen lässt sich nur wenig ableiten. Sicher ist, dass Leadinfo seinen Kundenstamm vergrößert hat. Offen bleibt aus den öffentlichen Quellen:

  • ob und wann Kunden von CANDDi und Visitor Queue auf den Leadinfo-Tarif wechseln,
  • ob sich Preise oder Vertragsbedingungen für Bestandskunden ändern,
  • welcher Vertragspartner für die Datenverarbeitung zuständig ist,
  • ob Serverstandort oder Unterauftragnehmer wechseln.

Als Bestandskunde der übernommenen Produkte sollten Sie deshalb schriftlich nachfragen. Fragen Sie nach dem neuen Vertragspartner, nach dem Auftragsverarbeitungsvertrag, nach der Behandlung bisheriger Daten und nach der Preisgarantie. Eine Hilfe zu den Pflichtinhalten bietet Auftragsverarbeitungsvertrag für Web-Tools. Auch die Datenschutzerklärung Ihrer Website muss den richtigen Anbieter nennen. Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung.

Für Leadinfo-Kunden nennen die Mitteilungen keine Änderungen. Wer seinen Tarif überprüft, tut das besser aus anderen Gründen, die folgen.

Gründe, bei Leadinfo über eine Alternative nachzudenken

Die Preisseite von Leadinfo nennt drei Tarife (Leadinfo Preise):

TarifAbErkannte FirmenNutzer
Starter69 €bis 1003
Scale159 €bis 5.000 in Stufen10
Pro359 €bis 5.000 in Stufenunbegrenzt

Stand: 7. November 2026, Preise netto laut Anbieterseite. Anbieter ändern Preise, prüfen Sie vor dem Kauf die aktuelle Seite. Die Seite weist keine Mehrwertsteuer aus. Ob die Beträge monatliche oder jährliche Zahlung meinen, ist dort nicht eindeutig beschriftet. Der Rechner auf der Seite zeigt abweichende Beträge. Die Einzelheiten ordnet Leadinfo Preise ein.

Typische Anlässe für einen Vergleich:

  • Funktionen je Tarif. Automatischer CRM-Abgleich und Aufzeichnungen beginnen bei Scale, Salesforce und Mobilnummern bei Pro.
  • Grenze erreicht. Nach der Preisseite sammelt Leadinfo über dem Limit weiter, zeigt die Treffer aber erst nach einem Upgrade.
  • Cookie und Einwilligung. Leadinfo setzt nach eigenen Angaben zwei optionale Cookies und bietet eine Variante ohne. Die Rechtsgrundlage wählt der Kunde. Wer eine feste Voreinstellung sucht, vergleicht (Datenschutzseite Leadinfo).
  • Kein Gratis-Tarif. Wer erst ausprobieren will, hat 14 Tage Test, danach ein Angebot.

Alternativen nach Bedarf

BedarfMögliche AnbieterWas die Anbieterseiten nennen
Gratis startenLeadfeeder Lite, WhovisitLite: die letzten 100 Firmen, 20 Credits. dauerhaft 10 Firmen im Monat
KontaktdatenLeadfeeder Activate, SnitcherCredits für Kontaktdaten ab Activate. Snitcher: Personenzuordnung nur bei angegebener E-Mail
Viele AnbindungenSnitcherCRM-Anbindungen ohne Aufpreis in jedem Tarif
Cookies vermeidenSalesViewerTracking ohne Cookies laut Datenschutzseite
Einwilligung vor dem LadenLeadfeeder, LeadinfoLeadfeeder: Modus, in dem Cookies erst nach Zustimmung gesetzt werden. Leadinfo: Kunden können ein Einwilligungswerkzeug vorschalten

Quellen: Leadfeeder, Snitcher, SalesViewer.

Die Preise bei gleicher Firmenzahl, monatliche Zahlung:

Erkannte Firmen im MonatLeadinfoSnitcher (Dollar)SalesViewerLeadfeeder Discover
10099 € (Starter)69 $Preis nicht angegeben156 €
500209 € (Scale)139 $Preis nicht angegeben356 €
1.000309 € (Scale)229 $ab 629 € (ab 750 Firmen)441 €

Stand: 7. November 2026, Preise netto laut Anbieterseite. Anbieter ändern Preise, prüfen Sie vor dem Kauf die aktuelle Seite. Die Funktionen unterscheiden sich je Tarif. Alle Preise im Überblick bietet der Preisvergleich der Besuchererkennung.

Zwei Stärken von Leadinfo bleiben bei diesem Vergleich bestehen. Der Anbieter nennt über 300 Millionen Entscheider in seiner Datenbank und 67 Integrationen, dazu gibt er ISO 27001 an. Wer Kontaktdaten und fertige Anbindungen braucht, findet das bei Leadinfo breiter beschrieben als bei vielen anderen.

Wie Sie vorgehen

  1. Sammeln Sie die Firmenzahl der letzten drei Monate und die genutzten Funktionen.
  2. Klären Sie bei Bestandskunden übernommener Produkte Vertragspartner und Auftragsverarbeitung.
  3. Testen Sie zwei Alternativen 14 Tage parallel. Wie der Umstieg ohne Lücke gelingt, steht in Alternative zu SalesViewer, Leadfeeder und Co..
  4. Kündigen Sie erst, wenn die Listen verglichen sind.

Häufige Fragen

Muss ich als Kunde von CANDDi oder Visitor Queue etwas tun? Die veröffentlichten Mitteilungen nennen keinen Handlungsbedarf. Fragen Sie trotzdem beim Anbieter nach, wer Ihr Vertragspartner ist und wie es mit Preisen und Daten weitergeht.

Ändern sich Preise bei Leadinfo wegen der Übernahmen? Dazu machen die Mitteilungen keine Angabe. Maßgeblich ist die aktuelle Preisseite.

Gibt es eine Alternative aus der EU? Leadinfo und Snitcher kommen nach eigenen Angaben aus den Niederlanden, SalesViewer aus Deutschland. Whovisit sitzt in Innsbruck, mit Servern in den Niederlanden. Serverstandort und Vertrag prüfen Sie bei jedem Anbieter einzeln.

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