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Vergleich · 7. November 2026 · 4 Minuten Lesezeit

Clearbit Reveal: Nachfolger in HubSpot und Alternativen

Clearbit gehört zu HubSpot. Was aus Reveal wurde, was Buyer Intent in HubSpot heute kann, was es kostet und welche Alternativen es für HubSpot-Nutzer gibt.

Drei Stationen von Clearbit über die Übernahme durch HubSpot zu Breeze Intelligence, darunter der heutige Name Buyer Intent
Grafik: Whovisit · Grafik groß ansehen

Clearbit Reveal war lange eine Schnittstelle, die zu einer IP-Adresse die Firma lieferte. Viele Websites nutzten sie, um Besuche Unternehmen zuzuordnen. Seit HubSpot Clearbit übernommen hat, taucht der Name Reveal in der Dokumentation kaum noch auf. Dieser Artikel fasst zusammen, was sich belegen lässt: was aus Reveal wurde, was HubSpot-Kunden heute an dessen Stelle nutzen und welche Alternativen es gibt. Wo die Quellen schweigen oder sich widersprechen, steht das dabei.

Was belegt ist

  • Clearbit kündigte im Februar 2025 in seinen Release Notes an, dass die kostenlosen Werkzeuge (darunter der wöchentliche Besucherbericht) am 30. April 2025 enden. Als Ersatz nennt HubSpot Breeze Intelligence, das Datenanreicherung, Formularverkürzung und Buyer Intent bietet.
  • Die Besuchererkennung heißt in der HubSpot-Dokumentation heute Buyer Intent, mit dem Reiter „Visitors“. Der Name Clearbit Reveal kommt dort nicht vor (HubSpot Wissensdatenbank).
  • Ob die eigenständige Reveal-Schnittstelle abgeschaltet ist und wann, geht aus den Anbieterseiten nicht hervor. Mehrere Vergleichsartikel schreiben, sie sei nicht mehr erhältlich. Das sind Drittquellen, die sich nicht prüfen lassen.

Was HubSpot heute bietet

Laut HubSpot gleicht Buyer Intent IP-Adressen mit Firmen ab. Der Reiter „Visitors“ listet besuchende Firmen und lässt sich nach Zeitraum (bis zu 90 Tage), Interesse, Quelle, Land, aufgerufenen Seiten, Segment und CRM-Status filtern. Aus einer Firma springen Sie in die Details mit den wichtigsten Seitenaufrufen und Kontakten.

Voraussetzung ist ein HubSpot-Abo. Buyer Intent steht in den Hubs Marketing, Sales, Service, Data und Content mit Starter, Professional oder Enterprise zur Verfügung, im Revenue Hub ab Professional. Teilweise brauchen Sie Seats oder HubSpot Credits.

Credits fallen bei bestimmten Aktionen an. Das Hinzufügen einer erkannten Firma ins CRM und das Verfolgen ihrer Signale verbrauchen Credits. Das Ansehen der Liste kostet laut Seite nichts. Ohne Credits und ein passendes Abo sehen Sie bis zu 20 Firmen je Ansicht. Preise nennt die Seite nicht, sie verweist auf den Produktkatalog von HubSpot. Drittquellen nennen Beträge, die sich widersprechen. Rechnen Sie deshalb mit dem Angebot, nicht mit Blogzahlen.

Eine Trefferquote nennt HubSpot nicht. Nutzer berichten laut Drittquellen von weniger angezeigten Besuchern als zuvor mit Clearbit. Das ist ein Hinweis, kein Messwert. Warum die Zahlen so stark schwanken, steht in Erkennungsquote: warum die Zahlen so stark schwanken.

Datenschutz. Der HubSpot-Tracking-Code erfasst Website-Aktivität, IP-Adressen und andere Online-Kennungen. HubSpot weist darauf hin, dass je nach Rechtslage ein Cookie-Banner nötig sein kann. Die Hilfeseite nennt weder Serverstandort noch Zertifikate und verweist auf das Trust Center.

Alternativen für HubSpot-Nutzer

Wer nicht in einem höheren HubSpot-Abo bleiben oder Credits verwalten will, kann die Erkennung auslagern und die Firmen ins CRM schicken. Die Tabelle zeigt, wie das bei Anbietern mit öffentlichen Preisen geht.

AnbieterHubSpot-AnbindungAb TarifEinstiegspreis (monatlich)
SnitcherHubSpot, Salesforce, Pipedrive und weiterein allen Tarifen49 $ für bis zu 50 Firmen
Leadinfoautomatischer Sync mit HubSpotScale159 € für bis zu 250 Firmen
AlbacrossHubSpot (zwei Wege)Professional213 € für bis zu 250 Firmen
RB2BHubSpotProab 149 $, Personen nur USA
Whovisitüber API, Webhooks, Zapier, Make oder n8n, direkt geplantin allen Tarifenab 19 € für 100 Firmen

Stand: 7. November 2026, Preise netto laut Anbieterseite. Anbieter ändern Preise, prüfen Sie vor dem Kauf die aktuelle Seite. Bei Snitcher und RB2B steht die Währung nur als Dollarzeichen. Die Preise gelten bei monatlicher Zahlung. Die Anbieter zählen unterschiedlich und sind nicht eins zu eins vergleichbar.

Snitcher, Leadinfo und Albacross bieten eine direkte Anbindung, die Leadinfo und Albacross erst im mittleren Tarif freischalten. Wer keine direkte Anbindung braucht, schickt Firmen per Webhook und lässt sie im CRM anlegen. Wie das geht, beschreibt Website-Besuche ins CRM bringen: 4 Wege im Vergleich.

So entscheiden Sie

  1. Brauchen Sie die Erkennung im CRM oder nur als Hinweis? Für einen Hinweis in Slack oder Mail genügt ein Werkzeug außerhalb von HubSpot.
  2. Was kostet Buyer Intent bei Ihnen wirklich? Lassen Sie sich Abo und Credits konkret anbieten.
  3. Zwei Wochen parallel testen. Lassen Sie ein zweites Werkzeug neben HubSpot laufen und vergleichen Sie die Firmenlisten. Der Ablauf steht in Anbieter für Besuchererkennung: Leadfeeder, SalesViewer und Co..
  4. Einwilligung und Verträge prüfen. Ein zweites Skript braucht Einwilligung und einen Auftragsverarbeitungsvertrag. Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung.

Häufige Fragen

Gibt es Clearbit Reveal noch? Eine eindeutige Aussage des Anbieters dazu fehlt in den geprüften Quellen. Belegt ist, dass die Besuchererkennung in HubSpot heute Buyer Intent heißt und dass die kostenlosen Clearbit-Werkzeuge am 30. April 2025 endeten.

Kostet Buyer Intent extra? Es setzt ein HubSpot-Abo voraus und nutzt Credits für bestimmte Aktionen. Konkrete Preise nennt HubSpot auf den Hilfeseiten nicht.

Kann ich Firmen aus einem anderen Werkzeug in HubSpot nutzen? Ja, über direkte Anbindungen oder Webhooks. Welche Wege es gibt, zeigt der Vergleich der Anbindungen im Funktionsvergleich unter Besuchererkennung Vergleich: Funktionen im Überblick.

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